Zweite Spende für das Hospiz in Krefeld

Bild: Tambourkorps Germania Willich

Es ist die zweite Spende im Jubiläumsjahr an das Hospiz am Blumenplatz: Das Tambourkorps Germania Willich hat jetzt noch einmal 900 Euro an die Hospiz Stiftung Krefeld überwiesen. Das Geld kam bei einer spontanen Aktion beim Schützenfest der St. Johannes Bruderschaft Niederheide zusammen – dank eines Schützen der Bruderschaft. „Der Vorstand der Bruderschaft hatte uns zu unserem 100-jährigen Jubiläum im Festzelt gratuliert und dabei unsere Spende an das Hospiz erwähnt. Davon fühlte sich ein Schütze aus der Bruderschaft motiviert, ist aufgestanden und hat spontan im Zelt eine Sammlung veranstaltet“, erzählt Stefan Gehlen, Geschäftsführer des Tambourkorps. Die Besucher im Zelt waren offensichtlich so beeindruckt vom Spendenzweck der Musiker, dass bei der Sammlung 870 Euro zusammenkamen, die das Tambourkorps noch einmal aufrundete.

„Über die Aktion der Niederheider haben wir uns sehr gefreut. Damit hätten wir nicht gerechnet“, freut sich Gehlen. Ebenfalls beeindruckt zeigte sich der Vorstand der Bruderschaft von dem Ergebnis und die Initiative aus den Schützenreihen und sicherte darüber hinaus eine weitere Spende an das Hospiz in eigener Regie zu.

Alexander Henes (Gesamtleiter Hospiz) ist dankbar für die Spende: „Hospizarbeit lebt vom ehrenamtlichen Engagement der Gesellschaft.“ Dabei habe sich das Brauchtum – Karneval und Schützenwesen) – sich als verlässliche Unterstützung für den Hospiz-Gedanken erwiesen. Das Brauchtum übernehme Verantwortung in der Gesellschaft, so Henes. Er betonte: „Wenn unsere Arbeit so von den Menschen geschätzt wird, ist das eine tolle Anerkennung für alle in unserem Team.“

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